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RADWANDERN·KLEINE PANNENHILFE IRADWANDERN

Von Achtern und Plattfüssen

"Ein Mann, der recht zu wirken denkt, muß auf das beste Werkzeug halten". Das ist aus Goethes "Faust". Es gilt auch für Radwanderer.

Eine Radtour mag noch so gut geplant sein: Ein Nagel oder eine Glasscherbe im Reifen kann das ganze Unternehmen ruinieren. Dann ist es sehr ärgerlich, wenn man kein Werkzeug oder keine Ersatzteile dabei hat, um den Schaden zu beheben. Wer schon einmal ein Rad mit plattem Reifen zehn Kilometer schieben mußte, kennt das Problem.

Die häufigste Panne ist der Plattfuß: Ein Reifen ohne Luft. Den Schaden zu beheben, macht keine Schwierigkeit - vor allem, wenn man das zu Hause schon geübt hat. Erfahrene Radfahrer flicken einen Reifen in weniger als 20 Minuten. Meist muß man den Reifen gar nicht vom Rad nehmen. Doch das sollte man, wie gesagt, vorher gründlich üben.

Wenn Sie das Loch aber nicht gleich finden, wird die Reparatur lästig und dauert länger. Dann muß zuerst das Rad ausgebaut werden. Mit Hilfe der Reifenheber wird der ganze Mantel von der Felge abgezogen. Um auch den Schlauch von der Felge zu bekommen, müssen Sie das Ventil abschrauben. Falls Sie das Loch immer noch nicht finden, bleibt nichts anderes übrig, als den aufgeblasenen Schlauch in Wasser zu halten, um zu sehen, wo Luftblasen aufsteigen. Das ist meist leichter gesagt als getan: Wo gibt es unterwegs genügend Wasser? Ein Waldbach nützt meist nichts; der schäumt von allein. Es gab schon Radwanderer, die ganze Flüßchen umleiteten, um das Loch im Schlauch zu finden.

Wenn der Schlauch geflickt ist, wird er zur Probe aufgepumpt und nochmal ins Wasser gelegt, bevor man ihn wieder montiert.

Übrigens sollten Sie, bevor Sie Ihr Fahrrad auseinandernehmen, um den Schlauch zu flicken, erst mal testen, ob es nicht am Ventil liegt. Vielleicht ist nur die Überwurfmutter nicht ganz angezogen. Ein bißchen draufgebrachte Spucke zeigt, ob Luft aus dem Ventil entweicht.

Auf jede Tour sollten Sie eine Grundausstattung an Werkzeug mitnehmen. Die brauchen Sie ja nicht nur bei einer Panne.

Manchmal fängt ein Schutzblech an zu klappern, der Sattel verstellt sich oder der Lenker ist zu niedrig eingestellt. Auch dann brauchen Sie Werkzeug. Ein paar Schraubenschlüssel, zwei Schraubenzieher, Flickzeug, Reifenheber, Ersatzbirnen, Ersatzventile, ein Kettenschloß - das hat immer noch Platz. Und an die Luftpumpe müssen wir sicher niemanden erinnern.

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