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Reisen mit Reise Rat·Dominica

Mit einem kochenden See: Dominica

Die karibische Insel wurde im Jahre 1493 von Kolumbus entdeckt - an einem Sonntag. Deshalb nannte er sie Dominica, am Tag des Herrn.

Ab 1632 versuchten Franzosen und Engländer, Dänen und Holländer, dort Niederlassungen zu gründen. 1763 wurde die Insel britisch und blieb es bis 1978. Heute ist Dominica politisch unabhängig, allerdings wirtschaftlich recht abhängig von den USA.

Die wenigen Nachfahren der Ureinwohner von Dominica haben überwiegend ihre seit Jahrhunderten bestehenden Lebensgewohnheiten und Gebräuche behalten. Sie stellen kunstvolle Flechtarbeiten her, bauen - soweit sie am Wasser wohnen - Einbäume. Aber man bekommt wenig von ihnen zu sehen, denn sie hausen entweder tief im Wald oder in einem Reservat an der Ostküste, das schon 1903 eingerichtet wurde.

Fast die ganze Insel - ausgenommen die Küstenabschnitte, die landwirtschaftlich genutzt werden - ist von Tropischem Regenwald bewachsen. Vor allem in en Bergen sind diese Wälder sehr dicht und kaum erschlossen. In diesem Dschungel breiten sich, auf schmalen Pfaden erreichbar, ganze Felder von Riesenfarnen und Orchideen aus.

Es gibt nicht viele Tierarten. Echsen und Schlangen leben dort, Opossums und Goldhasen, allerdings sehr viele Vögel. 130 Arten wurden schon gezählt. Ein typischer, sehr seltener Vogel ist der Sisserou, eine Papageienart.

Roseau ist die kleine Hauptstadt der Insel mit einem großen bunten Wochenmarkt, sehr gepflegten tropischen Blumen im botanischen Garten und kleinen Geschäften mit kunsthandwerklichen Souvenirs.

Portsmouth war früher die (sehr kleine) Hauptstadt und ist noch heute der sicherste Ankerplatz der Insel.

Auf dem Indian River kann man von hier auf kleinen Booten wie in einem Tunnel durch eine dichte Mangrovenlandschaft fahren. Gleich neben Portsmouth liegt auf einer Halbinsel der Nationalpark Cabrits, in dem man noch die Reste historischer Befestigungsanlagen sieht.

Der Morne Trois Pitons National Park liegt in 1000 Meter Höhe: zwei stille Bergseen und der "Boiling Lake", der zweitgrößte kochende See der Welt - ein Zeichen, dass die Vulkane auf Dominica noch nicht ganz eingeschlafen sind. Auch viele Wasserfälle kann man im Park sehen. Die größten sind die Trafalgar Falls, die 60 m herunterstürzen. In vier Stunden kommt man auf Wanderwegen hin.

Im Norden liegt der größte Nationalpark der Insel, der Northern Forest Reserve, mit weitgehend unberührter Natur: Tropischer Regenwald mit großem Artenreichtum. Straßen gibt es hier nicht und auch nur wenige Wanderwege, beispielsweise zum Norne Diablotin, dem höchsten Berg der ganzen Karibik.

Eine Küstenstraße führt rund um die Insel und an sehr vielen Stränden vorbei, die nicht besonders groß, aber oft ganz einsam sind. Man findet auch sehr gute Tauchreviere mit Korallenbänken und an der Ostküste attraktive Bedingungen für Windsurfer.

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