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Opium nach wie vor: In Laos

Der erste Laotische Staat entstand 1385 und hieß "Lanchang" - das "Land der Millionen Elefanten".

Kouangsy WasserfallDer Staat Lanchang bestand bis ins 18. Jahrhundert. Dann zerfiel er in drei rivalisierende Königreiche. Alle drei aber wurden Vasallen des benachbarten siamesischen Reiches, das heute "Thailand" heißt. 1885 zwangen die Franzosen den siamesischen Staat, sich von den drei laotischen Reichen zu trennen. Die kamen zu Französisch-Indochina. 1947 wurde in Laos die konstitutionelle Monarchie eingeführt, 1975 wieder abgeschafft. Dafür rief man die laotische demokratische Volksrepublik aus. Dieses politische System gilt noch heute, mit einigen Versuchen zu behutsamen Reformen.

Laos lebt von seiner Landwirtschaft. Vor allem Reis wird hier angepflanzt. Dazu kommen Kaffee und Tee, Baumwolle und Tabak, die zu einem kleinen Teil exportiert werden. Zwar ist es verboten, Schlafmohn anzubauen, um Opium daraus zu machen - aber dies geschieht nach wie vor.

Ein für Laos typisches Problem ist die Isolation der Bergvölker. Sie blieben und bleiben allein, für sich. Indessen wäre es wichtig, sie mit der übrigen Bevölkerung zusammenzuführen, sie in ein einheitliches Staatsgebilde zu integrieren. Dies ist aber schon deshalb schwierig, weil es zu wenig Straßen in die Bergregionen gibt.

Mehr als die Hälfte von Laos trägt tropische Wälder. Im Norden sind es Regen- und Bergwälder mit Eichen, Kiefern, Magnolien und Lorbeerbäumen. Im Süden findet man Teak- und Sandelbäume, Ebenholzgewächse und Bambus. In freier Wildbahn leben noch Tiger und Leoparden, Nashörner und Elefanten, Wildrinder, Tapire und Affen.

Die Hauptstadt Vientiane hat 450 000 Einwohner, aber doch einen sehr provinziellen Charakter. Es gibt viele kleine Kaufläden und Gaststätten, aber auch schon eine Reihe großer moderner Bauwerke. Malerisch ist der Markt in Vientiane, seitdem die Bauern ihr Obst und das geerntete Gemüse selbst und frei verkaufen dürfen.

Die frühere Hauptstadt Louangphrabang ist als eine Art traditioneller Architekturschau sehenswert. Hier stehen viele Pagoden und Tempel-Anlagen, die zeigen, wie in diesem Land die religiöse Architektur durch den Buddhismus und die indische Kunst geprägt wurde. Was in diesen Tempeln an Bildhauerarbeit und Holzschnitzerei zu sehen ist, geht überwiegend auf thailändische Vorbilder zurück.

Tempel Val saya PhoumDie Laoten halten an ihren Traditionen fest. Staatsreligion ist der Hinajana-Buddhismus; in mehr als 2000 Klöstern leben etwa 20 000 Mönche - die Hälfte davon als Mönche auf Zeit. Opium ist auch dort nach wie vor beliebt. Eine kulinarische Spezialität, die bei Europäern nicht überall Anklang findet: Bratspiesse mit Riesenwanzen.

Mehr Informationen:
Botschaft von Laos
Bismarckallee 2A
14193 Berlin
Tel 030 - 89 06 06 47
Fax 030 - 89 06 06 48

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