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SCHIFFSREISEN·BORDLEBEN VII

Die oft strengen Kleidervorschriften

Schiffe gehören zu den wenigen Etablissements auf der Welt, in denen noch verhältnismäßig streng auf die Etikette in Kleidungsfragen gesehen wird.

Tagsüber an Deck im Liegestuhl können Sie natürlich tragen, was Ihnen behagt, was Geographie und Jahreszeit angebracht erscheinen lassen, Badehose oder Pullover.

Bereits beim Mittagessen beginnen oft schon die Kleidervorschriften. Sie hängen vom Charakter des Schiffes und der Reise ab. Je teurer eine Kreuzfahrt ist, um so vornehmer geht es zu. Die preiswerten Reisen sind zumeist auf Frohsinn und unbemühte Lebensart abgestimmt. Man setzt sich zu Tisch, wie's einem behagt. Des Abends wird ein Schlips gern gesehen. Doch wirft man einen Passagier, der keinen hat, nicht gleich über Bord.

Bei den großen und teuren Reisen indessen, die auch meist von älteren Gästen gebucht werden, legt man auf einheitlich gepflegtes Auftreten großen Wert. Zwar geht es am Mittagstisch noch recht lässig zu. Niemand hat etwas dagegen, wenn sich Herren hemdsärmelig und ohne Krawatte an den Tisch setzen oder die Damen in Hosen erscheinen. Doch abends sind die Sitten streng. Wer keinen dunklen Anzug oder Smoking und kein langes Kleid dabei hat, braucht viel Selbstbewußtsein, um sein soziales Deplacement zu verwinden. Vor allem Weihnachts- und Sylvesterkreuzfahrten sind ohne prunkvolle Garderobe kaum zu bestehen.

Das ist aber noch nicht alles. Im Programm eines der großen Luxusschiffe lesen wir: "Man sollte auch auf das Kostümfest und den Bayerischen Abend vorbereitet sein."

Nichts gegen Kostümfeste und ähnlichen Klamauk. Wer zu Schiff nach Amerika fährt und auf dem großen Atlantik eine Woche unterwegs ist, nichts als salziges Wasser ringsum, der mag schon einmal auf dumme Gedanken kommen, hundertfünfzig Deckrunden spazierengehen oder sogar ein Buch lesen.

Bei Kreuzfahrten herkömmlicher Art - im Mittelmeer, an der norwegischen Küste, in der Karibik - drohen Gefahren dieser Art nicht. Fast jeden Tag läuft man einen neuen Hafen an, sieht eine fremde Stadt, hat drei oder vier Stunden Gelegenheit zu einem Landbummel. Nur ab und zu ist das Schiff einen ganzen Tag lang ununterbrochen auf dem Meer. Und selbst an diesen Tagen nähert es sich meist einer Küste oder Insel, so dass es von Deck aus fast ständig Interessantes zu sehen gibt. Sollte Ihnen noch Zeit bleiben, so stehen der Swimming-Pool, PingPong-Tisch, Shuffleboard und andere schiffseigene Kurzweil zur Verfügung.

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