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Reisen mit Reise Rat·Thema des Monats Februar 2008

Pfiffige Produkte?

Tourismus-philosophisch betrachtet, nimmt der Februar eine bedeutende Stellung ein: Es bildet das kalendarische Verbindungsglied zwischen den beiden größten europäischen Touristik-Messen: Der CMT im Januar und der ITB im März.

Der Februar gibt Zeit wie Gelegenheit, über Fakten, die bei der CMT besprochen wurden, nachzudenken, bevor sie bei der ITB erneut auf den Tisch kommen.

Wie zum Beispiel die Zahlen, die Professor Dr. Martin Lohmann in der Tasche hat. Der sympathische Professor kommt von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen, der derzeit verlässlichsten Unternehmung, was Reisezahlen anbetrifft.

"Manchen Werbetexten zum Trotz: Geizig sind die Deutschen bei ihren Reisen in den letzten Jahren kaum gewesen" sagte der Tourismus-Professor bei der CMT, "trotz vieler Billig-Angebote sind die Ausgaben für Urlaubsreisen kontinuierlich gestiegen."

Pro Person und Tag lagen diese Ausgaben vor zwölf Jahren bei (umgerechnet) 50 Euro, heute liegen sie bei 66 Euro. Im Jahre 2006 kamen auf diese Weise 54 Milliarden Euro zusammen, 2007 waren es 55. Und 2008 dürften es wohl 55,5 Milliarden werden

"Dabei liegen gerade teure Reisen im Trend", so Prof. Lohmann, "die Reiseanalyse 2007 zeigt, dass sich der Anteil von Urlaubsreisen, bei denen pro Person über 3000 Euro ausgegeben wurden, in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat. Während der Anteil von Reisen unter 500 Euro zurückging - von 35 auf 28 Prozent."

Die wichtigsten Urlaubsziele der Deutschen haben sich nicht geändert. Italien, Spanien, vor allem aber Deutschland - das sind die wichtigsten Länder. Die Türkei kam dazu, auch bei anderen Ländern im Osten Europas stellt man Wachstumstendenzen fest. Aber: "Besonders deutlich ist das Interesse an Zielen im Fernen Osten gestiegen - also an China, Japan und Korea."

Und dann gibt es noch ein Thema, das gegenwärtig vor allem die Medien beschäftigt: der Klimawandel. "Klima-schonende Verhaltensweisen auf Urlaubsreisen stoßen bei vielen deutschen Touristen auf positive Resonanz", meint der Professor. Indessen: "Dieses Bewußtsein führt noch lange nicht zu wirklich geänderten Verhaltensweisen."

Es gibt beim reisenden Volk durchaus Meinungen, wie man auch beim Reisen positiv auf den Klimawandel einwirken könnte - weniger Fernreisen machen, mit der Bahn fahren, überhaupt weniger Urlaubsreisen machen. Würden diese Möglichkeiten praktisch umgesetzt, müsste die Reisebranche allerdings mit einem erheblichen Rückgang rechnen.

Prof. Lohmann sieht hier einen Weg für die Reiseveranstalter: "So scheint es jetzt Aufgabe und Chance der Branche, pfiffige Produkte im Bewusstsein des Klimawandels zu entwickeln."

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