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Reisen mit Reise Rat·Thema des Monats September 2008

Golfen ohne Club

Der September und der Oktober sind die Lieblingsmonate der Golfspieler. So hieß es vor Jahren. Heute ist das anders; da verraten die Golfer alle Traditionen und spielen das ganze Jahr über.

Mehr noch: Sie lehnen es - zumindest teilweise - ab, in Golfclubs einzutreten. Sie spielen ohne Club, auf irgendwelchen Plätzen. Gerade so, als wäre Golf ein Sport für jedermann.

Damit muss man sich abfinden. Deshalb werden wir in unserem REISERAT in den nächsten Monaten den Menschen, die unbedingt clubfrei golfen möchten, einige gute Tipps geben.

Nun haben wir ja gar nichts gegen Golfclubs. Wenn jemand jeden Tag golfspielen oder sogar bei Turnieren mitmachen will und wenn er auch noch das Vereinsleben schätzt - dann sind die Clubs nützlich. Man bezahlt eine Jahresgebühr, die unterschiedlich hoch ist (im deutschen Durchschnitt liegt sie bei 1400 Euro), und kann auf dem Platz seines Clubs spielen, wann man will.

Wer aber nur ab und zu spielen möchte, vielleicht nur im Urlaub und an Wochenenden Zeit hat, sollte rechnen, ob sich der Club-Beitrag lohnt.

Da ist er wohl besser beraten, wenn er zur "Vereinigung clubfreier Golfspieler" geht, der VcG, dort 195 Euro Jahresbeitrag zahlt und dann nach Belieben auf einem Platz seines Vergnügens spielt - jeweils gegen eine "Greenfee", eine Platzgebühr. Die beträgt bei einer Runde mit 18 Löchern im bundesdeutschen Durchschnitt 44 Euro.

Eine Hürde hat er allerdings in vielen Fällen vor sich, wenn er mit der Golferei erst mal beginnt: Er braucht die "Platzreife", eine Art von Diplom. Das bedeutet in aller Regel, dass er vorher bei einem von 500 Clubs oder Golfschulen einen Lehrgang von ein paar Tagen macht. Und sich dann prüfen lässt, ob er sechs Golf-Löcher mit einer bestimmten Zahl von Schlägen schafft. Und ob er, was leider ziemlich kindisch ist, zwölf Fragen zur Etikette des Golfsports beantworten kann.

Wenn er das geschafft hat, bietet ihm die VcG in Deutschland über 630 Golfanlagen an, auf denen er gegen eine Greenfee spielen kann. Aber dazuhin auch 270 Plätze, die sich nicht einmal für seine Platzreife interessieren. (Aber für die Greenfee interessieren sie sich schon.)

Viele solcher Plätze findet man auch im Ausland. Reiseveranstalter legen neuerdings besondere Golf-Kataloge auf. Da spielen - neben Deutschland - auch Österreich und Irland, Italien und vor allem Spanien eine große Rolle. DERTOUR, auf diesem Gebiet besonders aktiv, hat neuerdings sogar Mexiko in sein Golfprogramm aufgenommen. Unter diesen Angeboten gibt es auch Plätze, die Kurse bis zur Platzreife anbieten. Einige von denen bringen da allerdings Probleme aufs Spielfeld: Ihre Platzreife gilt in Deutschland gar nicht. Da sollte man sich vorher sorgsam vergewissern.

Über dies alles können Sie - wie gesagt - alsbald im REISERAT mehr lesen. Aber die Internetseite der "Vereinigung clubfreier Golfspieler" bekommen Sie schon hier serviert: www.vcg.de.

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