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Reisen mit Reise Rat·Thema des Monats Oktober 2008

Mückenstiche bringen nichts

Zwischen September und November - das ist so die Zeit, um über Urlaubskosten nachzudenken. Der Sommerurlaub ist dahin, der Winterurlaub kommt - lief und läuft da finanziell alles, wie man sich's dachte? Hat man nicht vielleicht hier und dort zu viel bezahlt? Und besteht nicht die Gefahr, dass man von einem schlampigen Pauschalveranstalter schlicht begaunert wurde?

Das alles ist denkbar. Aber bei Pauschalurlauben gibt es manche Möglichkeit, zu viel Bezahltes zurückzubekommen. Wenn man einen Bungalow am Strand gemietet hat und dazwischen die Autobahn liegt oder wenn es die im Prospekt versprochene Fernsicht nur in Richtung auf den Mond gibt - dann kann man eine Gelderstattung verlangen. Manchmal ist der Veranstalter einfach aus Scheu vor Ärger großzügig. Oder ein Gericht spricht ein schnelles Urteil.

Allerdings gibt es Ferienreisende, die es von vornherein darauf anlegen, mit jedem Urlaub Geld zu machen. Das ist nicht so ganz die faire Ferienart, aber oft haben sie unverdient Glück. Und wenn man die gerichtlichen Protokoll-Listen durchsieht, dann staunt man zuweilen, mit welch erstaunlichen Reklamationen manche Feriengäste Urlaubsgeld zurück haben wollen.

Verbrieft (und nicht von uns erfunden), vor Gericht aber als unsinnig abgeschmettert, sind Geldforderungen wegen Straßenlärm, morgendlich krähenden Hähnen, spielenden Kindern im Hotel, betrunkenen Gästen, Müllverbrennung auf einer Nachbarinsel, Räubereien bei einem Ausflug, zu wenig Unterhaltung auf einem Flug, fehlenden Sektgläsern in der Urlaubshütte, fehlender Anti-Rutschmatte in der Badewanne und Mückenstichen im Zimmer. Oder: Das Hotel lag neben einem Friedhof.

Doch es gibt natürlich auch ernsthafte Mängel, die vor Gericht viel gelten und schon bis zur vollständigen Rückerstattung des Urlaubsgeldes führten - so ein Hotel, das nur zur Hälfte fertig war, oder die Unterkunft auf einem Boot statt auf der gebuchten Insel.

Dazwischen findet man zahlreiche Möglichkeiten, einen Teil der Urlaubskasse wieder zu bekommen, weil Schlampereien, unkorrekte Behandlung, Zimmerschäden oder unzumutbarer Krach den Ferienspaß störten.

Der ADAC hat sich die Mühe gemacht, hunderte solcher Gerichtsurteile zu notieren und in Listen zu erfassen. Da kann jeder Reisegast prüfen, ob eine Reklamation nützlich sein könnte - oder nur Gerichtskosten bringt.

Die Liste steht im Internet: www.adac.de/Recht_und_Rat/Reiserecht

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