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Reisen mit Reise Rat·Thema des Monats November 2008

Die zehn Schnäppchen-Gebote

In Österreichs Bergen ist mancher gute Reisejournalist zuhause, der erstklassige Tipps für preiswertes Skigeläuf geben kann. REISERAT-Mitarbeiter Theo Reisner ist einer von ihnen. Hier sind seine neuesten "Zehn Gebote für Schnäppchen-Skiläufer":

1. Hände weg von der Hochsaison! Hundert Prozent Aufschlag zwischen den Jahren sind gar nicht so selten. In manchen Orten enden die Weihnachtsferien (auf der Preisliste) schon am 3.1.2009, aber sie beginnen erst am 27.12.2008.

Frankreich, die Schweiz und Österreich haben nicht absolut deckungsgleiche Höchstpreis-Termine (je nach deren Ferienordnung). Das Ziel-Land rechtzeitig zu wechseln kann demnach bis zu 40 Prozent an Kosten einsparen

2. Entlang schöner Autobahnen unweit von Landesgrenzen stehen die größten Devisenfallen - eine Auto-Stunde weiter kostet dieselbe Leistung schnell ein Drittel weniger.

3. "Pauschalangebote" sollte man in die einzelnen Teile zerlegen, selbst zusammenzählen, Nutzloses weglassen - was kommt da heraus? "Pauschal" muss weder billiger noch besser sein. Das klingt nur so.

4. Handeln ist (inzwischen) auch beim Winterurlaub zulässig. "Dann lassen Sie mal ein Viertel nach" - so etwas geht allerdings selten. Ein kostenloser Verlängerungstag oder ein fulminantes Abschieds-Dinner in der Nebensaison - das geht schon eher.

5. Über 200 Kilometer Pisten sind nichts für Gelegenheitstäter - zahlen muss er sie aber. Umfang der Region und Umfang des skifahrerischen Könnens einander angleichen - das spart Geld.

6. Skipisten über 3000 Meter Höhe bringen im Januar und Februar wenig - außer eisigen Temperaturen, kaltem Wind und heißen Preisen. Mit der Seehöhe gehen auch die Gebühren hinauf - und zwar sehr schnell.

7. Halbpension ist nicht gleich Halbpension. Wenn Sie nach dem Abendessen noch hungrig sind, dann wird es oft teuer. Zumindest in den italienischen Alpen ist dieses Risiko aber äußerst gering. Bekannte und Verwandte mit Ski-Erfahrung geben genauere Auskünfte als dies Hochglanzbroschüren tun.

8. Bei der Kalkulation des Skiurlaubs muss man wirklich alles berücksichtigen - eine PKW-Anreise von 800 Kilometern im Schneetreiben inclusive Parkschaden geht auf Nerven und Portemonnaie. Flüge ab Berlin, Hamburg oder Düsseldorf (beispielsweise nach Salzburg) sind bequemer und oft sogar billiger als das eigene Auto.

9. Niemand sieht, ob sie Ihnen gehören - die tollen Ski und Stiefel. Bei zweimal einer Woche Skilauf im Jahr ist das Mieten vor Ort allemal besser als das Kaufen. Tägliche Umtauschmöglichkeit und Service bei steinigem Gelände sind eingeschlossen.

10. Vorsicht bei versteckter Preistreiberei! Denn die Nebenkosten tragen ihren Neben-Namen zu Unrecht. Das können Garagen-Platzgebühren oder Transferkosten bei mangelndem Skibus-Service sein. Oder im Hotel die Extra-Berechnung von Sauna und Dampfbad. Und wer jeden Abend drei Viertel vom besten Roten schlürft, der bemerkt bald, ob er sich in Italien oder in der Schweiz befindet.

Hotels mit umfangreichem Unterhaltungsangebot sparen dem Hotelgast Ausgaben auf fremdem Terrain. Und führt der Gastgeber seine Gäste zweimal die Woche durchs Skigebiet, dann erübrigt sich meist der Privat-Skilehrer.

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