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Reisen mit Reise Rat·Thema des Monats Juli 2009

Wie macht man Flüge am Unbequemsten?

Manchen Airlines geht es schlecht, vor allem manchen kleineren. Das Geld reicht nicht mehr. Was kann man tun, um der Insolvenz zu entgehen?

Das Einfachste wäre: teurer werden. Aber das geht schlecht, weil die Konkurrenz damit preiswertere Tickets verkaufen würde. Und das könnte die Einnahmen schnell auf null drosseln. Die Frequenz erhöhen? Geht auch nicht, die ist meist schon erreicht. Unrentable Strecken einstellen? Dann könnte man gleich das ganze Programm schließen.

Nein, es muss da andere Lösungen geben. Michael O'Leary von der irischen Ryanair hatte vor Wochen schon erwogen, für die Toiletten in seinen Flugzeugen Gebühren zu kassieren und Dicke, die zu viel Platz brauchen, doppelt zahlen zu lassen. Den Check-In am Flughafen hat O'Leary für seine Airline schon abgeschafft. Seine gegenwärtige Überlegung: Flughafen-Busse zu sparen und die Fluggäste auch ihr großes Gepäck selbst zur Maschine tragen zu lassen.

Nun gut, aber viel bringt das nicht. Noch mehr Passagiere in die Maschinen setzen? Geht kaum. Man müsste die Sitze noch schmaler und die Sitzabstände nach vorn noch kleiner machen. Und so viele Kleinwüchsige, die dieses System ganz ausnutzen könnten, wollen gar nicht fliegen.

Den Chinesen ist, was die ökonomische Füllung der Maschinen betrifft, eine geradezu ideale Lösung eingefallen. "Spring Airlines" will Stehplätze verkaufen. Damit kann man bis zu 40 Prozent mehr Gäste befördern, die Tickets werden 20 Prozent billiger - und die Airline verdient genügend Geld. Das sagte Zhang Wuan, Sprecher der Airline, und 14 Stehplatz-Maschinen sind schon bestellt. Jeder Stehplatz hat ein stabil montiertes, senkrechtes, gepolstertes Rückenbrett mit zwei Armstützen und Haltegurten.

Michael O'Leary hat die Idee sofort aufgeriffem: Die Flüge der Ryanair dauern in aller Regel weniger als eine Stunde. So lange kann man gut stehen. Die Passagiere müssen sich nach den Plänen von O'Leary nur auf Stehhockern festschnallen.

Ob es wirklich dahin kommt, ist zwar noch fraglich - aber durchaus möglich. Immerhin fehlt es nicht an zahllosen spöttischen Vorschlägen, wie man den Platz in den Maschinen auch auf andere Weise noch besser oder teurer nutzen kann. Die zwei besten Ideen: Wer unterwegs schlafen will, muss für seinen Sitz einen Schlafzuschlag kaufen. Und: Die Gepäckablagen über den Sitzen werden in Liegen umgebaut.

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